Einladung zum Workshop unter dem Thema: „Ökologie – ein freimaurerisches Thema?“

Am Samstag, den 11. November 2023, wird im Logenhaus der „Großen National-Mutterloge Zu den drei Weltkugeln“ in Berlin (Heerstr. 28, 14052 Berlin) ein Workshop zum Thema „Ökologie – ein freimaurerisches Thema?“ stattfinden. Die Veranstaltung wird „hybrid“ durchgeführt; es besteht also auch die Möglichkeit, online teilzunehmen.

Im Rahmen des Workshops wollen wir uns fragen, ob die Ökologie als Thema einen Ort in der Freimaurerei hat, schließlich scheint sich die Freimaurerei in ihrem Selbstverständnis nach eher als Programm zur „Arbeit an sich selbst“ zu verstehen. Doch die Änderung individuellen Handelns reicht nicht aus, die Folgen des Klimawandels zu minimieren; und die Thematisierung politischer Aspekte wird oft in den Logen ausgeschlossen.

Der Workshop soll dem Austausch zwischen uns dienen und hofft, dass wir gemeinsan uns etwas mehr Klarheit darüber verschaffen können, wie die ökologische Dimension in unserem freimaurerischen Tun mitzubedenken ist … und schließlich auch, wie man von guten Vorsätzen zum echten persönlichen Handeln und zum politischen Engagement gelangt.

Wir freuen uns, dass wir u.a. die Umweltpsychologin und Psychoanalytikerin Delaram Habibi-Kohlen als Referentin gewinnen konnten.

Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite dieser Veranstaltung hier.

Akademie Seminar in Bonn zum Pazifismus

Nach langer Inaktivität aufgrund der Pandemie meldet sich die Akademie forum masonicum zurück und wird im Juli ein Seminar mit dem Thema „Pazifismus in kriegerischen Zeiten“ anbieten.

Das Seminar wird am Samstag, den 15. Juli 2023, ab 10 Uhr im Bonner Logenhaus in der Dyroffstr. 2 in Bonn-Zentrum stattfinden.

Viele Jahre hörte man in öffentlichen Diskussionen nicht viel zum Thema Pazifismus. Auch die Friedensdemonstrationen fanden immer weniger Resonanz. Dies hat sich in den letzten Jahren geändert. Der Angriff Russlands auf die Ukraine bringt den Krieg in unsere unmittelbare Nähe und die pazifistische Option wird wieder diskutiert. Als politische Position wird sie heute aber – so macht es den Eindruck – von anderen Organisationen und Parteien getragen als in der Vergangenheit. Während seit der Einführung des Begriffes Pazifismus im 19. Jahrhundert das liberale Bürgertum der Träger der Bewegung war, zu der wenig später auch sozialistische Gruppen stießen, und im 20. Jahrhundert alternativ-linksliberale Gruppen das Bild prägten, ist es heute eine heterogene Gruppe von Parteien, Organisationen und Initiativen, die politisch und kulturell wenig mehr als die Verwendung des Begriffes Pazifismus eint. Umgekehrt scheinen etablierten politische Gruppen, die in der Vergangenheit auch immer pazifistische Positionen vertreten haben, die Militärhilfe für die Ukraine zu befürworten. Eine verwirrende Situation, die zu einer tiefergehenden Analyse motiviert.

Die Referenten des Seminars sind Professor Dr. Martin Wilmers, der die Geschichte des Begriffes und der Bewegung in seinem Vortrag skizzieren wird, Dieter Ney behandelt pazifistische Positionen, die von Freimaurern vertreten wurden, und der politische Philosoph Professor Dr. Wilfried Hinsch von Universität zu Köln, der seinen Beitrag unter den Titel „Pazifismus in kriegerischen Zeiten“ stellt.

Hier finden Sie den Flyer zum Seminar. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Seminarseite hier.

Online-Vortragsreihe 2022

Bis zum Ende des Jahres wird die Akademie forum masonicum e.V. drei öffentlichen Online-Vorträge anbieten. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wie bei allen Veranstaltungen der Akademie ist weder die Mitgliedschaft im Verein, noch in einer Freimaurerloge Voraussetzung zur Teilnahme.

Die bisherigen Veranstaltungen der Akademie forum masonicum fanden ausschließlich als Präsenzveranstaltungen – sei es in Form von Seminaren, sei es in Form von Tagungen – statt. Unter den besonderen Bedingungen der aktuellen Zeit wollen wir unser Angebot in Form der Online-Vorträge erweitern und damit auch ermitteln, ob diese Form von Veranstaltungen im Kreis der Mitglieder und Interessierten Akzeptanz findet.

Bei Interesse melden Sie sich bitte über eine Email an die Adresse info@akademie-forum-masonicum.de für den jeweiligen Vortrag an. Sie erhalten dann im Vorfeld des Vortrages die Einwahldaten für die Videokonferenz.

Vortrag am Donnerstag, den 8. September 2022 ab 19:30

Über den Frieden

Vortragender: Professor Dr. Martin Wilmers (Mitglied des Vorstandes der Akademie forum masonicum)

Der Sieger hat ein Problem. Er muss sich entscheiden, ob er mit dem Besiegten in Frieden leben oder den nächsten Krieg unvermeidlich machen will.

Vortrag am Donnerstag, den 13. Oktober 2022 ab 19:30

Esoterik

Ein religionswissenschaftlicher Begriff und seine Anwendung in einer freimaurerischen Kontroverse

Vortragender: Dieter Ney, M.A. (Mitglied des Vorstandes der Akademie forum masonicum)

In aller Regelmäßigkeit wird innerhab der Freimaurerei um ihr wahres Wesen gestritten. Im Zentrum dieser Kontroverse steht oft die Frage, ob die Religiosität konstitutiv für die Freimaurerei ist. Während der Begriff der Religiosität an institutionelle Verbundenheit oder Loyalität zu Lehrinhalten denken lässt, erscheinen die Begriffe Esoterik und Spiritualität eine größere Offenheit und Neutralität zu bieten, um Themen innerhalb der Freimaurerei anzusprechen, die über die „aufklärerische“ Seite hinausgehen.

Im Zentrum des Vortrages steht die Diskussion über den Begriff der Esoterik, wie er insbesondere im (recht jungen) Bereich der westlichen Esoterikforschung entwickelt wurde. Auf Basis dieser Begriffsklärung sind die TeilnehmerInnen eingeladen, seine Relevanz und Leistungsfähigkeit in Bezug auf die Freimaurerei zu diskutieren.

Vortrag am Donnerstag, den 8. Dezember 2022 ab 19:30

Traditionalismus/Perennialismus

Gibt es eine zeitlose Wahrheit in der Freimaurerei?

Vortragender: Dieter Ney, M.A. (Mitglied des Vorstandes der Akademie forum masonicum)

Die Begriffe Traditionalismus und Perennialismus teilen insofern ein Schicksal, dass sie missverstanden werden können, sei es, weil jeder irgendwie schon verstanden haben will, was Traditionalismus bedeutet, sei es, dass der Begriff Perennialismus schlichtweg unbekannt ist. Tatsächlich meint Traditionalismus jenseits seiner alltäglichen Bedeutung eine spezifische Weltanschauung, die v.a. mit Denkern wie Julius Evoloa und René Guénon verbunden wird und die nicht nur (negativ) die kritisch reflektierte Ablehnung der Errungenschaften der Aufklärung zum Gegenstand hat, sondern auch (positiv) die Bedeutung einer zeit- und kulturübergreifenden Spiritualität behauptet (Perennialismus, abgeleitet von perennis = lat. ewig, immerwährend). Der Vortrag behandelt neben der Begriffsklärung auch die kulturellen Bedingungen, unter denen eine solche zeitlose Spiritualität möglich und sinnvoll ist.

Veranstaltungsankündigung: Akademie-Tagung in Berlin zum Thema „Freimaurerisches Wissen“

Am Samstag, den 9. November, wird die diesjährige Tagung zum Thema „Freimaurerisches Wissen. Über die Rolle von Information und Wissen in der Freimaurerei“ stattfinden.

Den Begriff des Wissens umspielt in der Freimaurerei eine merkwürdige Ambivalenz. Einerseits macht es bei all den Publikationen zur Freimaurerei den Eindruck, dass das, was tatsächlich in den Logen geschieht, nur sehr vage angedeutet wird. Das befeuert gelegentlich die Idee, dass es um mehr geht als um die Einführung in die Ausführung
eines Rituals, nämlich um die Vermittlung eines geheimen Wissens, welches Aussenstehenden vorenthalten wird. Auch innerhalb des Bundes wird gelegentlich von einem solchen „Wissen“ gesprochen, auch wenn stets betont wird, dass es sich bei der Freimaurerei um keinen dogmatischen Bund handelt. Die diesjährige Tagung stellt sich die Frage, welchen Charakter die Inhalte der Freimaurerei haben und wie sie das eigentliche Ziel des Bundes, die Selbstentwicklung fördert.

Der freimaurerische Autor Kai Stührenberg aus Bremen, der Historiker Jean Manuel Pauli und der Vorstandsvorsitzende der Akademie, Dieter Ney, werden das Jahresthema aus verschiedenen Perspektiven beleuchten.

Nähere Informationen sind unserem Flyer oder der Tagungsseite auf dieser Website zu entnehmen.

Veranstaltungsankündigung: Vortrag „Einführung in die Raumtheorie“ im Rahmen des Treffens deutschsprachiger Hauptstadtlogen in Berlin

Im Rahmen des von der Loge Avantgarde in Berlin veranstalteten Treffens deutschsprachiger Hauptstadtlogen vom 21. bis 24. Juni 2019 findet ein von der Akademie forum masonicum organisierter Vortrag zur Einführung in die Raumtheorie statt. Der Referent ist Professor Dr. Stephan Günzel. Weitere Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite. Wie alle Veranstaltungen der Akademie forum masonicum ist auch dieser Vortrag öffentlich.

Neben dem öffentlichen Vortrag am Samstag, den 22. Juni 2019 um 9:00, findet am Freitag, den 21. Juni 2019, ab 17:00 ein öffentliches Begleitprogramm zur Veranstaltung statt, das auch den Mitgliedern der Akademie forum masonicum zugänglich ist.

Mehr Informationen zu diesen Veranstaltungen finden sie hier.

Veranstaltungsankündigung: Akademie-Seminar zum Thema „Was sagen uns die freimaurerischen Symbole?“

Am Samstag, den 1. Juni 201, wird das nächste Seminar der Akademie forum masonicum in Bonn-Heiderhof stattfinden. Das Thema lautet „Was sagen uns die freimaurerischen Symbole? Symbolbegriff und Auslegung von Symbolen im freimaurerischen Kontext“.

Symbole, ihr Gebrauch im freimaurerischen Ritual und ihre Auslegung in der freimaurerischen Symbolarbeit in Form von Mitgliedsvorträgen in der Tempelarbeit und in den Instruktionen genannten Lehrvorträgen gehören zu den sichtbarsten Besonderheiten der Freimaurerei und machen den Unterschied zu Service Clubs wie Lions oder Rotary offensichtlich. Aber auch wenn wir im „weltlichen“ Alltag beständig von Symbolen umgeben sind und über ein Grnudverständnis darüber verfügen, was Symbole sind, entstehen für an der Freimaurerei Interessierte und für neue Mitglieder des Bundes viele Fragen in Bezug darauf, wie Freimaurerinnen und Freimaurer mit Symbolen eigentlich umgehen und welche Bedeutung sie für die Praxis in der Freimaurerei und im Leben haben.

Das Seminar will in einem einleitenden Vortrag einen historischen Überblick über die wichtigsten Begriffe des Symbols von der Antike bis in die Gegenwart vermitteln wie sie v.a. in der Philosophie und Kulturwissenschaft entwickelt wurden.

Der zweite Vortrag von Axel Voss stellt sich die Frage, was Symbole mit uns machen. Er geht von der Überzeugung aus, dass uns die Symbole die Welt über eine rein säkulare Perspektive hinaus erklären. Wirkmächtig durch den emotionalen Zugang geben sie uns in Kunst und Wissenschaft eine Ahnung vom Numinosen und können so die Fundamente einer freimaurerischen Spiritualität schaffen. Der Bildvortrag präsentiert und hinterfragt das Phänomen des Symbols aus zeichen-theortischer (semiotischer) und mythologischer Perspektive.

Im letzten Vortrag soll thematisiert werden, wie der Umgang mit Symbolen in der Loge ganz praktisch geschieht. Schon das Ritual gibt „Erklärungen“ zu einzelnen Symbolen. Darüber hinaus bieten die Großlogen oftmals Instruktionstexte und -rituale an, in denen ausführlicher auf die Bedeutung der Symbole eingegangen wird. Und nicht zuletzt sind es die Vorträge von Mitgliedern (Zeichnungen oder Baustücke genannt), die innerhalb der Tempelarbeit vorgetragen werden und in denen der Vortragende aufgerufen ist, sich mit der Bedeutung von Symbolen auseinanderzusetzen, wobei hier nicht nur die tradierte Interpretation im Vordergrund stehen sollte, sondern auch der persönliche Zugang zum jeweiligen Symbol. Inbesondere bei diesem Beitrag sind die Teilnehmer aufgerufen, ihre persönlichen Erfahrungen mit der Symbolarbeit in der Loge oder auch außerhalb einzubringen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungsseite hier und im Flyer zur Veranstaltung.

Veranstaltungen 2019

Die Akademie forum masonicum e.V. wird in diesem Jahr folgende Veranstaltungen durchführen:

1. Seminar, 1.6. 2019 in Bonn-Heiderhof
Das Akademie Seminar wird in Bonn-Heiderhof am 1. Juni 2019 stattfinden. In diesem Jahr beschäftigt sich das Seminar mit dem Gebrauch von Symbolen in der Freimaurerei.

2. Öffentlicher Vortrag, 22.6. 2019 in Berlin
Die Akademie beteiligt sich mit einem öffentlichen Vortrag an einem Symposium deutschsprachiger Hauptstadtlogen, das in diesem Jahr von der Berliner Loge Avantgarde organisiert und in Berlin stattfinden wird. Das Symposium beschäftigt sich mit der Raumdimension der Freimaurerei in soziologischer und ritualtheoretischer Hinsicht. Im öffentlichen Teil der Veranstaltung findet am Samstag, den 23. Juni 2019 ein Vortag von Professor Dr. Stephan Günzel statt, der eine Einführung in die Raumtheorie geben wird.

3. Die Akademie-Tagung, 9.11. 2019 in Berlin
Die thematische Gestaltung ist derzeit noch offen. Es wird aber die Gelegenheit sein, das 40-jährige Bestehen der Akademie zu feiern.

Veranstaltungsankündigung: Akademie-Tagung zum Thema „Identität“ in Berlin

Am 10. November 2018 wird die Akademie forum masonicum e.V. ihre diesjährige Tagung zum Thema „Identität – eine Frage, ein Versprechen der Sicherheit, eine Verheißung?“ in Berlin durchführen.

Identität – das, was in der Logik geradezu als die schlichteste Bestimmung gilt, nämlich die Übereinstimmung, das erweist sich in menschlichen Angelegenheiten als alles andere als einfach.

Geht es in der Frage nach der Identität um das Individuum, das sich bei seiner Bestimmung der „ureigenen“ Identität über die Abgrenzung von anderen und unter Verwendung allgemeiner Begriffe verstehen kann? Oder ist unsere Identität bestimmt gerade durch das von uns Ungewählte, das uns Vorangehende einer Kultur, einer Tradition, einer Nation? Ist gar unsere Identität ein Zukunftsprojekt, eine Art potenziell unendlicher Selbstfindungprozess, dessen Resultat wir noch gar nicht absehen können?

Und jenseits dieser Fragen hat der Begriff der Identität im politischen Diskurs eine besondere Aktualität bekommen. Im Kontext von political correctness fordern unterschiedliche Gruppen unter Berufung auf ihre besondere Identität eine sprachliche Sichtbarkeit, die ihr nach eigener Auffassung und mit sozial diskriminierenden Konsequenzen bisher verweigert wurde. Andere politische Gruppen fordern die Verteidigung und gar Bevorzugung der heimischen kulturellen, nationalen und ethnischen Identität, deren Erhalt sie durch Einwanderung gefährdet sehen.

Die Akademie forum masonicum möchte sich auf ihrer diesjährigen Tagung diesen Fragen stellen und hat dazu mit Stefan Weidner, Professor Dr. Wolfgang Welsch und Professor Dr. Jörg Zirfas namhafte Experten aus den Bereichen Kulturwissenschaften, Philosophie und Kulturanthropologie eingeladen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungsseite hier und im Flyer zur Veranstaltung mit Anmeldeforumlar.

Veranstaltungsankündigung: Akademie-Seminar zum Thema „Zu hohe Ideale?“

Am Samstag, den 23. Juni 2018, wird das nächste Seminar der Akademie forum masonicum in Bonn-Heiderhof stattfinden. Das Thema lautet „Zu hohe Ideale? Freimaurerische Ideale zwischen glaubwürdiger Umsetzung und verdrängtem Scheitern“.

In den so genannten „Alten Pflichten“ von 1723 finden sich moralische Anforderungen an die Kandidaten und an die Mitglieder, die weitestgehend den damaligen bürgerlichen Moralvorstellungen entsprechen und vor allem für ein maßvolles Leben plädieren. Im Laufe der Entwicklung wurden aber auch weitere Ideale der Freimaurerei zugeordnet, die heute weitestgehend unbestritten von den freimaurerischen Institutionen wie auch von den Mitgliedern akzeptiert werden. Die berühmtesten Ideale dürften die der Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, Toleranz und Humanität sein.

Aber überall dort, wo es Ideale gibt, gibt es auch das Scheitern an ihnen. Konflikte zwischen den Idealen und der Realität können auf verschiedenen Ebenen angesiedelt werden. Die geschichtlich sich entwickelnden Rituale mit ihrer ausgeprägten Hierarchie von Graden und Funktionen scheinen dem Gleichheitsideal zu widersprechen. Der Prozess der Institutionalisierung, der zu Bündnissen, aber auch zu Abspaltungen führte, brachte Regelwerke hervor, die bestimmten, wer dazu gehört und wer nicht. Nicht zuletzt wurde die in den Logen praktizierte Geselligkeit einerseits als mit (der den Arbeitsethos betonenden bürgerlichen) Moral in Konflikt stehend betrachtet, andererseits auch als Aufweichung der spirituellen/esoterischen Ideale wahrgenommen. Diesen Aspekten gehen die Vorträge von Professor Dieter Binder nach. Der Beitrag von Dieter Ney beschäftigt sich mit der Spannung, die zwischen (freimaurerischen) Idealen und alltäglicher Realität besteht. Wie kann man freimaurerisch mit dem Scheitern an Idealen umgehen, als Loge wie als freimaurerisch arbeitendes Individuum? Betont die traditionelle freimaurerische Forderung zur Selbstvervollkommnung nicht so sehr den Blick auf eine idealistische Endgestalt, dass die unvermeidliche Realität mit ihren Irrungen und Wirren des Weges verdrängt werden?

Weitere Informationen finden Sie auf der Tagungsseite hier und im Flyer zur Veranstaltung