Herzlich willkommen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit, einem Abenteuer, das vor mehr als 30 Jahren seinen Anfang nahm – denn nichts weniger als ein Abenteuer erscheint der Versuch, eine Informationen vermittelnde Institution zu errichten, die zwischen der Öffentlichkeit und einer Geheimgesellschaft steht.

Mit unseren öffentlichen Veranstaltungen wenden wir uns an all jene, die mehr Informationen über die Freimaurerei erhalten wollen, vor allem aber richten wir uns an alle, die sich in freimaurerischer Perspektive den Fragen der Gesellschaft, der Politik und der Kultur widmen wollen.

Nehmen Sie sich die Zeit, einen Blick auf unsere bisherigen Aktivitäten zu werfen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf unserer Internet-Präsenz anregende Ideen finden, die Sie vielleicht sogar dazu motivieren, eine unserer Veranstaltungen zu besuchen.

 

Einladung zum Seminar mit dem Thema „Jenseits des Meistergrades“ am 18. Juli im Bonner Logenhaus


Das Thema des diesjährigen Seminars der Akademie forum masonicum, „Jenseits des Meistergrades“, wirft einen Blick auf Hochgradsysteme und weiterführende Grade der Freimaurerei, dies aber bewusst aus der Perspektive der Johannisfreimaurerei, also aus der Perspektive der Freimaurerei der ersten drei Grade.

Hat die Schwester oder der Bruder den Meistergrad erreicht, stellt sich die Frage, wie sich das weitere freimaurerische Leben gestaltet. Die wesentlichen Inhalte gelten als vermittelt und – als häufige Konsequenz daraus – werden keine weiteren Veranstaltungen innerhalb der Loge angeboten, die das Erreichte vertieften. Häufig bleibt den engagierten Mitgliedern nur der Weg, sich über den Gang durch die Funktionen in der Loge weiterzuentwickeln.

Hochgradsysteme bzw. weiterführende Grade stellen in dieser Situation auf den ersten Blick ein interessantes Angebot dar. Dabei wird es den Interessierten und Eingeladenen (eine Einladung in das System ist meist Voraussetzung für den Zugang) nicht leicht gemacht, sich eine Meinung zu diesen Institutionen zu bilden. In den wenigen Informationsveranstaltungen wird selten auf die Inhalte eingegangen und selbst gegenüber den Johannismeistern wird die Mitgliedschaft in diesen Systemen oft nicht offengelegt.

Das Ziel der Veranstaltung ist es, einen differenzierten Blick auf die Hochgradsysteme und weiterführende Grade zu werfen. Sie reagiert auf ein Informationsbedürfnis sowohl auf Seiten möglicher Beitrittskandidatinnen oder -kandidaten wie auf Seiten der Öffentlichkeit, deren kritischer Blick aufgrund zahlreicher Verschwörungserzählungen besonders auf diese Systeme gerichtet ist, obwohl diese nur einen kleinen Anteil an der freimaurerischen Wirklichkeit haben.
Im ersten Vortrag wird der Schwerpunkt gelegt auf die Geschichte der Systeme, auf ihre zentralen Themenfelder und auf die stets diese Systeme begleitende innerfreimaurerische Skepsis.
Im zweiten Vortrag wird versucht zu klären, welche Erwartungshaltung und welche Motivation die Schwester oder den Bruder im Meistergrad bewegen kann, einen Beitritt in diese Systeme zu erwägen.

Der dritte Vortrag beschäftigt sich mit der „Schattenseite“. Was könnten Gründe sein, dass die Erwartungen bezüglich dieser Systeme enttäuscht werden? Gibt es gruppendynamische Strukturen, die die anfängliche Motivation brechen?

Veranstaltungsort: Bonner Logenhaus, Dyroffstr. 2, 53113 Bonn
Uhrzeit: 10:00 bis ca. 16:00
Teilnahmegebühr für Nicht-Mitglieder: 15 EUR per Vorkasse
Flyer mit Anmeldeformular Download hier
Anmeldungen an sekretaer@akademie-forum-masonicum.de

Großes Interesse am Vortrag zum Verhältnis von Freimaurerei und Anarchismus

Am 24. Februar fand unsere Online-Veranstaltung zum Thema „Winkelmaß und Schwarze Fahne. Die überraschende Beziehungsgeschichte von Anarchismus und Freimaurerei“ statt. Die Resonanz war groß, 60 Teilnehmer/Innen verfolgten den Vortrag und die anschließende Diskussion. Wir bedanken uns für das freundliche Interesse.

Wer sich für den Inhalt der Veranstaltung interessiert, findet hier die Möglichkeit, eine von KI erstellte Zusammenfassung als Audio-Podcast zu hören. Außerdem gibt es hier die Präsentation zum Vortrag.

Hier ist die KI-Zusammenfassung des Vortrages:

Hier ist die KI-Zusammenfassung der anschließenden Diskussion:

Hier ist die Präsentation:
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Einladung zum Online-Diskussionsabend zum Thema „Winkelmaß und Schwarze Fahne“

Freimaurerei und Anarchismus – das klingt nach Ordnung gegen Chaos. Doch historisch und ideell sind beide oft eng verknüpft. Dieser Vortrag beleuchtet überraschende Allianzen: vom „philosophischen Anarchismus“ bei Lessing und dem frühen Fichte, über die einflussreichen katalanischen Anarcho-Syndikalisten, bis zum freimaurerischen Humoristen Léo Campion. Entdecken Sie, wie bürgerliche Logen und radikale Libertäre im gemeinsamen Streben nach Freiheit zusammenfanden.

Freimaurerei und Anarchismus – auf den ersten Blick wirken diese beiden Welten wie Feuer und Wasser. Hier die diskrete Loge mit ihren bürgerlichen Traditionen, Ritualen und Hierarchien; dort die rebellische, oft lautstarke Bewegung, die jede Herrschaft ablehnt und die schwarze Fahne als Symbol des Widerstands hisst.

Doch der Schein trügt. Wer genauer hinsieht, erkennt, dass die Verbindung zwischen dem „Bruder“ mit dem Schurz und dem „Genossen“ auf der Barrikade weit mehr ist als ein intellektuelles Gedankenspiel für Bewohner des Elfenbeinturms. Dieser Vortrag beleuchtet eine historisch belegbare und faszinierende Wahlverwandtschaft zweier Strömungen, die im Kern dasselbe anstreben: die absolute Freiheit und Würde des Individuums.

Wir spannen den Bogen von der deutschen Aufklärung, wo Freimaurer wie Gotthold Ephraim Lessing und der frühe Johann Gottlieb Fichte bereits einen „philosophischen Anarchismus“ vordenken – die Vision einer Gesellschaft, die so sittlich gereift ist, dass sie keinen Staat mehr benötigt.

Der Blick richtet sich auch auf die harte Realität des katalanischen Anarcho-Syndikalismus. Es wird gezeigt, wie tief die personellen Verflechtungen waren und dass und wieso viele einflussreiche Gründungspersönlichkeiten der spanischen Arbeiterbewegung zugleich Freimaurer waren.

Abgerundet wird diese Spurensuche durch die schillernde Figur des Léo Campion. Der belgisch-französische Chansonnier, Humorist und Freimaurer brachte das scheinbare Paradoxon in seinem Leben und Wirken auf den Punkt. Mit Witz und Scharfsinn bewies er, dass sich Winkelmaß und Zirkel keineswegs mit den Idealen des Anarchismus beißen müssen.

Erfahren Sie, warum diese ungleichen Brüder oft Seite an Seite kämpften, aber auch, welche Kritik es von Anarchisten an der Freimaurerei gab.

Datum: Dienstag, 24. Februar 2026, 20 Uhr
Referent: Dieter Ney M.A., Vorstand der Akademie forum masonicum e.V.
Anmeldungen per e-mail an sekretaer@akademie-forum-masonicum.de

Einladung zum Online-Diskussionsabend zum Thema „Was hat die katholische Kirche gegen die Freimaurerei?“

Das Verhältnis zwischen der Freimaurerei und der katholischen Kirche ist lange geprägt von einseitigen Verurteilungen durch die katholische Kirche. Die Gründe für diese Verurteilungen liegen in der Geheimhaltung der Freimaurerei, aber auch in angeblichen moralischen und religiösen Irrtümer, in der als Indifferentismus interpretierten religiösen Toleranz sowie die wahrgenommene Bedrohung der kirchlichen und staatlichen Autorität. Schließlich wird auch der Vorwurf gemacht, dass es sich bei der Freimaurerei um eine Religion handelt.

Umgekehrt gibt es aber auch – weitestgehend regional auf einzelne Länder begrenzt – eine heftige Ablehnung der katholischen Kirche durch Freimaurerinnen und Freimaurer. Mit ihrem Plädoyer für eine strikte Trennung von Religion und Kirche (Laizismus) provozierte die Freimaurerei v.a. des 19. Jahrhunderts in Staaten wie Frankreich, Italien, Belgien Konflikte mit der Kirche sogar auf politischer Ebene, sei dies durch den aktiven Einsatz von Logenmitgliedern für die Einigung Italiens auf Kosten territorialer Verluste des Vatikanstaates, sei dies durch Bildungspolitik in Belgien, die den Einfluss der katholischen Kirche in Schulen und Universitäten durch öffentliche Schulen einschränken wollte, und schließlich z.B. in Frankreich, durch von Humanismus und Säkularismus geprägten Gesetzesinitiativen, die Ehescheidungen und auch Schwangerschaftsabbrüche möglich machten.

Die Veranstaltung der Akademie forum masonicum wird die Geschichte des Verhältnisses darstellen und auf die gegenseitigen Vorwürfe eingehen. Vor allem aber wird versucht, die aktuelle Haltung der katholischen Kirche gegenüber der Freimaurerei zu vermitteln, die durchaus – trotz aller gegenteiligen Bekundungen aus konservativen katholischen Kreisen – interpretationsbedürftig ist. Insbesondere im deutschsprachigen Raum wurde zu diesem Thema in den letzten Jahren einige sehr lesenswerte Abhandlungen publiziert, so kirchenrechtlich geprägte Arbeiten von Klaus Kottmann und Richard Mathieu, aber auch die eher geschichtliche Auseinandersetzung mit diesem Konflikt durch MIchael Weninger.

Die Veranstaltung steht im Kontext einer Veranstaltungsreihe der Akademie forum masonicum, die sich mit der Haltung der Religionen gegenüber der Freimaurerei beschäftigt. In Planung befinden sich aktuell Veranstaltungen zur Haltung von Judentum, Islam, protestantischem Christentum und Hinduismus gegenüber der Freimaurerei.

Datum: Mittwoch, der 8. Oktober 2025, 20 Uhr
Referent: Dieter Ney M.A., Vorstand der Akademie forum masonicum e.V.
Anmeldungen per e-mail an sekretaer@akademie-forum-masonicum.de

Vorankündigung: Einladung zum öffentlichen Vortrag von Professor Dr. Jan Snoek zur freimaurerischen Ritualistik im 18. Jahrhundert am 7. Juni 2025 in Berlin

Im Rahmen des Symposiums eurasischer Hauptstadtlogen in Berlin hat die Akademie forum masonicum e.V. einen öffentlichen Vortrag zum Einstieg der Veranstaltung organisiert. Wir freuen uns sehr, den berühmten Freimaurerforscher Professor Dr. Jan Snoek für diesen Vortrag gewinnen zu können.

Der interne Teil der Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Mitglieder von Freimaurerlogen!

 

 

 

 

Einladung zum Online-Diskussionsabend zum Thema „Wie viel Freundschaft verträgt die Freimaurerei?“ am Mittwoch, 18. März 2025

Die Exklusivität der Freundschaft als Herausforderung für eine Bruderschaft

Dienstag, den 18. März 2025, ab 20 Uhr

Die Freimaurerei wird gelegentlich als Freundschaftsbund betrachtet, aber diese Beschreibung lässt die Differenz verschwinden, die zwischen einer Freundschaft und einer Bruderschaft besteht. Während es zum wesentlichen Bestandteil unserer europäischen Vorstellung von Freundschaft gehört, dass man sich die Freunde selbst aussucht, gilt für die Bruderschaft – ganz gleich ob im familiären oder im freimaurerischen Kontext -, dass man sich die Brüder eben gar nicht bzw. nicht vollständig selbstbestimmt aussucht.

Der neu aufgenommene Bruder bzw. die neu aufgenommene Schwester wird Mitglied einer Loge, die schon vor ihm bzw. vor ihr existierte. Die Erwartung, dass man nach der Aufnahme mit allen Mitgliedern in einem freundschaftlichen Verhältnis steht, ist schlicht unrealistisch. Man wird nicht nur Seelenverwandte in der Loge treffen.

Aber es gibt sie unbestritten, die Freundschaft in der Loge. Und nicht selten ergeben sich aus diesem Naheverhältnis zwischen Freunden in der Loge besondere Herausforderungen: Loyalitätskonflikte, die Bildung von Untergruppen in der Loge, Bevorzugung der befreundeten Mitgliedern bis hin zur Abschottung einer untereinander freundschaftlich verbundenen, die Logen leitenden Beamten, die andere Mitglieder aus der Führung ausschließen. Selten ist es die Freundschaft selbst, die Anlass zu einem Konflikt gibt; es sind eher schon existierende Konflikte, die durch den Katalysator Freundschaft verschärft werden.

In soziologischen Untersuchungen wurde das Konfliktpotenzial der Freundschaft für bruderschaftliche Gemeinschaften wie z.B. Motorrad-Clubs schon untersucht. In dieser Veranstaltung soll eine kurze Einführung zum Begriff der Freundschaft gegeben werden. Auf dieser Basis soll dann eine Diskussion geführt werden, inwiefern Freundschaft zu einer Herausforderung für eine Loge werden kann.

Der Referent

Dieter Ney, M.A., ist Philosoph, Religionswissenschaftler und Vorstandsvorsitzender der Akademie forum masonicum e.V.

Praktische Informationen und Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung per e-mail an sekretaer@akademie-forum-masonicum.de. Sie erhalten dann im Vorfeld der Veranstaltung die Zugangsdaten.

Präsentation zum Vortrag hier

 

Einladung zum Online-Diskussionsabend zum Thema „Geheimnis“ am Mittwoch, 11. Dezember 2024

Geheimnis und Arkandisziplin als kulturelle Kategorien
Geschichte und Bedeutung

Mittwoch, den 11. Dezember 2024, ab 20 Uhr

Spricht man von der Freimaurerei, dann fällt zuerst das Stichwort „Geheimgesellschaft“. Aber ist diese Charakterisierung treffend? Der Historiker Dieter Binder spricht im Falle der Freimaurerei eher von einer diskreten Gesellschaft. Aber wird dies dem Selbstverständnis der Freimaurerei gerecht? Diese Frage soll an diesem Abend in den Kontext der kulturellen Kategorien „Geheimnis“ und „Arkandisziplin“ diskutiert und vielleicht auch beantwortet werden. Referent des Abends ist Professor Dr. Marco Frenschkowski, der im Marix-Verlag eine Publikation zu „Geheimbünden“ publiziert hat.

Der Referent

Professor. Dr. Marco Frenschkowski, Evangelischer Theologe und Religionswissenschaftler, Lehrstuhl für Neues Testament an der Universität Leipzig.

Praktische Informationen und Anmeldung

Wir bitten um Anmeldung per e-mail an sekretaer@akademie-forum-masonicum.de. Sie erhalten dann im Vorfeld der Veranstaltung die Zugangsdaten.

 

 

Einladung zur Jahrestagung zum Thema „Historische Realität, freimaurerische Transformation“ in Berlin und online

Tagungsprogramm:

10:00
Begrüßung

10:15
Vortrag „Der historische salomonische Tempel“
von Professor Dr. Wolfgang Zwickel (Professor für Altes Testament und Biblische Archäologie, Johannes-Gutenberg-Universität Mainz),
anschließend Diskussion

11:15
Vortrag „Das Symbol des salomonischen Tempels in der Freimaurerei“
von Dieter Ney (Akademie forum masonicum),
anschließend Diskussion

12:00
Mittagspause

13:30
Vortrag „Der historische Templerorden und seine Nachgeschichte“
von Dr. Joachim Rother (Historiker, Projektmanager in der Bertelsmann-Stiftung),
anschließend Diskussion

Informationen für Teilnehmende

Wir bitten um Anmeldung per Email an sekretaer@akademie-forum-masonicum.de bis zum 20. November 2024. Teilen Sie uns bitte mit, ob sie vor Ort sein werden oder per Videokonferenz teilnehmen wollen. Im letzteren Fall erhalten Sie von uns per Email im Vorfeld der Veranstaltung die Einwahldaten für die Videokonferenz.

Die Gebühr für die Teilnahme an der Tagung beträgt für Nicht-Mitglieder Akademie forum masonicum 15 EUR, alle Mitglieder erhalten kostenlos Zugang.

Wir bitten Sie, den Teilnahmebeitrag auf das Vereinskonto zu überweisen.
Akademie forum masonicum e.V.
IBAN: DE51 3804 0007 0233 9000 00
BIC: COBADEFFXXX